Mandelentzündung: Symptome und was dir jetzt hilft
Starke Halsschmerzen, dicke Mandeln und Schluckbeschwerden – eine Mandelentzündung (Tonsillitis) kann richtig unangenehm werden. Erfahre hier, wie sie entsteht, wie lange du ansteckend bist und was dir jetzt wirklich hilft.
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| virale Mandelentzündung6 | bakterielle Mandelentzündung6 | |
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Bei einer viralen Form bleibst du ansteckend, solange die Symptome andauern. Bei der bakteriellen Variante endet die Ansteckungsgefahr meist 24 Stunden nach Antibiotika-Start3.
Virale Mandelentzündungen heilen meist von selbst innerhalb von 1 Woche6. Dein Arzt oder deine Ärztin prüft, ob eine bakterielle Mandelentzündung vorliegt. Dann ist meist Antibiotikum nötig.
Die Behandlung hängt von der Ursache ab: Bei viraler Form können Hausmittel, Halstabletten und schmerzstillende Medikamente (Ibuprofen, Paracetamol) die Beschwerden lindern. Liegt eine bakterielle Mandelentzündung vor, sind meist Antibiotika nötig.
Suche einen Arzt auf, wenn du folgende Beschwerden hast: hohes Fieber (über 39°C), weiß-gelbe Beläge auf den Mandeln (Stippchen), starke Schluckbeschwerden oder Atemnot. Auch wenn die Symptome länger anhalten oder wiederholt auftreten (mehrmals im Jahr), ist ein Arztbesuch ratsam.
In der Regel dauern Mandelentzündungen nicht länger als 1 bis 2 Wochen1. In dieser Zeit solltest du zuhause bleiben und dich schonen. Mithilfe von Hausmitteln kannst du die Symptome lindern.